Fachwerkausfachungen |
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Die Kombination von Holz und Lehm beweist in vielen Fachwerkbauten seit Jahrhunderten seine Tauglichkeit. In der Sanierung werden Fachwerke mit unterschiedlichsten Lehmbaustoffen gefüllt. Häufig bieten sich Leichtlehmschüttungen an, welche in der dämmtechnisch erforderlichen Wandstärke eingebracht werden. Das Ausmauern mit Leichtlehmsteinen verkürzt die Trockenzeiten. |
Leichtlehmbau Den Leichtlehm setze ich vor allem bei Fachwerkinnenschalen sowie Deckenfüllungen ein. Lehm wird dabei mit leichten Zuschlagstoffen wie Blähton oder Holzhackschnitzeln vermischt und eingebracht. Somit ist eine auf das Gebäude abgestimmte Wärmedämmung möglich. |
Lehmputze Lehmputze stellen sowohl eine ästhetisch schöne als auch bauphysikalisch ideale Wandgestaltungsform da. Man unterscheidet hier zwischen ein- und zweilagigen Lehmputzen. Für Wandheizungen ist es der optimalste Putz. |
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Man kann Lehmputz auf fast allen Untergründen aufbringen. So eignet sich Lehmfeinputz, welcher in verschiedenen Farbvarianten erhältlich ist, auch auf Trockenbaukonstruktionen. |
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| Lehmöfen | |
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Beim Bau von Lehmöfen wird die Eigenschaft der guten Speicherfähigkeit des Lehms genutzt. Schon in der Urzeit wurde Lehm zum Errichten einfacher Backöfen verwendet. Später kamen Lehmöfen auch als Wärmequelle im Wohn- und Arbeitsraum zum Einsatz (Grundofen). Ich plane und errichte individuelle Lehmöfen nach Kundenwünschen. |
Projekte in Einrichtungen Für Einrichtungen, wie Kindergärten oder Schulen, biete ich z.B. das Thema: „Kreativität in Lehm“ an. Unter meiner Anleitung darf nach Herzenslust „gemanscht & gepanscht“ werde. Natürlich wollen wir auch schöne Kunstwerke herstellen. So entstehen kleine u. große Lehmskulpturen oder es wird gemeinsam ein kleiner Backofen für die Schule / Kindergarten gebaut. Die Kinder lernen so mit Freude den natürlichen Umgang mit dem gesunden Baustoff Lehm. |
Neuausfachung mit historischer Lehmgeflecht – Bewurftechnik Bei dieser Technik werden in die Gefache Eichenstakenhölzer eingebaut und mit Weidenruten beflochten. Im Anschluss bewirft man diese ausgestakten Gefache mit einem Strohlehmgemisch und verdichtet die Oberfläche. Als Abschluss werden die Gefache mit Lehm oder Kalk verputzt. |
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Lehmwellerbau Eine Bauweise, die früher im ländlichen Raum der hiesigen Region oft praktiziert wurde. Es wurden dabei die Außenwände der Gebäude in massivem Lehm errichtet. Wandstärken von 60 - 80 cm sind dabei keine Seltenheit. Große unverputzte Scheunen, aber auch verputzte alte Häuser lassen uns erahnen, in welcher mühseliger Arbeit diese Gebäude per Hand errichtet wurden. Solche Gebäude gilt es zu schützen u. zu bewahren! |
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